Er spürte die Regentropfen unsanft in sein nachdenkliches Gesicht fallen. Er wusste nicht wieso er so nachdenklich war, er wusste auch nicht wieso er im Regen spazieren ging. Er wusste in diesem Moment gar nichts. Er spürte zwar den Hund immer wieder an der Leine ziehen, doch es war ihm egal. Ihm fehlte jegliche Motivation etwas dagegen zu unternehmen. Er schlenderte einfach emotionslos und ausdruckslos weiter. Sein Kopf war voll von allem möglichen Wirrwarr, von Gedanken und Informationen, von Daten, Plänen und Emotionen, alles beschäftigte ihn. Und doch fühlte er sich leer. Er fühle sich verloren. Sinnlos. Nutzlos. Allein. Nichts vermochte ihn aus seinem demoralisierten Zustand zu befreien. Die Kleidung klebte mittlerweile an seiner dünnen Gestalt, seine Haare waren durchnässt. Langsam schleppte er seinen Körper den langen Weg auf den Berg hinauf. Von dort oben schaute er zum Horizont, ohne jegliche Hoffnung in den Augen. Dunkle Wolken, Regenschwaden, tristes Grau, wohin er nur schaute. Der Regen peitschte in sein Gesicht. Ganz in der Nähe blitzte es. Er konnte noch den Schall des herunterkommenden Blitzes hören, ehe er den erschütternden Donner vernahm. Er verharrte einen Moment. "Genau.", dachte er. "Genau das ist es."

Er kehrte um, und ging den Weg der er gekommen war, genauso langsam und nachdenklich zurück. Er merkte das Gefühl des prickelnden Regens auf seinem Gesicht. Sein Hund zog nicht mehr an der Leine, er trollte sich vergnügt im hohen Gras. "Genau.", dachte er noch einmal als er durch die Haustür schritt. "Genau das ist es."