Schlafen

Schlafen. Für viele eine Notwendigkeit, für manche eine der schönsten Dinge der Welt und für wenige ein Alptraum. Aber was gibt es schöneres, als sich nach einem langen und anstrengenden Tag einfach hinzulegen, sich um nichts kümmern zu müssen und einfach einzuschlafen. Ein schönes Gefühl. Ein Gefühl, welches für viele schon Alltag geworden ist und das von vielen schon gar nicht mehr als das große Geschenk wahrgenommen wird, das es eigentlich ist.

Wie lange sehne ich mich schon danach nur ein einziges mal einfach nur einschlafen zu können. Einfach nur hinlegen und schlafen. Das wäre schön. Einschlafen zu können wenn man müde ist, ist ein Segen. Ein göttliches Geschenk. Ich weiß nicht warum mir diese Gnade nicht zu Teil wird, doch ich weiß, dass ich an jedem Abend wenn ich im Bett liege durch die Hölle gehe, bis ich endlich in einen unruhigen Schlaf falle. 

Mit meinen Gedanken allein zu sein ist etwas, dass ich mir absolut nicht wünsche. Am besten wäre es, immer beschäftigt zu sein, je mehr stress desto besser. Je weniger Zeit zum Denken bleibt, dest glücklicher bin ich. Doch jeden Abend beim einschlafen bin ich doch irgendwo mit meinen Gedanken allein, ganz egal ob jemand bei mir ist oder nicht. Die Gedanken in meinem Kopf schweigen nicht. Es herrscht nie Stille. Wie ein riesiger Bienenschwarm stürzen die Gedanken auf mich ein, schwirren durch meinen Kopf, durch meine vermeintliche Ruhe. Nur einmal nicht durch die Hölle gehen zu müssen, nur einmal Ruhe in meinen Kopf zu kriegen, dafür würde ich alles geben. Doch jeder Versuch die Stimmen in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen sind kläglich gescheitert. Manchmal macht sich der Wunsch nach drastischeren Mitteln in mir breit, doch es gibt immer einen Tail von mir, der nicht loslassen kann. Ein Teil von mir ist immer wach, ein Teil ist immer auf 100%, wie ein nerviger Holzsplitter im Kopf, der mich langsam verrückt macht. 

Wie bringt man eine Stimme zum Schweigen, die in einem drin ist?

 

1 Kommentar 28.12.08 16:27, kommentieren

Wunschzettel

Hey Santa, weißt du noch was ich mir letztes Jahr von dir gewünscht habe? ich kann mich noch genau an den Wunschzettel erinnern den ich dir geschrieben habe. Mir war damals leider der Kaffee umgekippt und voll über den brief gelaufen, tut mir immernoch total leid. Ich hab mir zu weihnachten eine schöne frau mit locken gewünscht, bekommen habe ich aber nur ein paar schöne graue socken. Na gut, ich geb zu, vielleicht war es nicht mehr so ganz leserlich wegen dem ganzen kaffee. Ich bin dir auch gar nicht böse deswegen. Ich schreibe ja auch nicht sonderlich deutlich. ich hoffe nur dass es dieses Jahr besser wird. Ich wünsche mir eine Zuckerstange und etwas Schokolade, mehr nicht. Ich hoffe du antwortest mal. Liebe Grüße Sven

Hey Santa weißt du noch was ich mir letztes Jahr gewünscht habe? Ich hab damals extra einen Brief gedruckt damit du ihn auch wirklich lesen kannst, um meinen Wunsch persönlich bei dir abzugeben, damit er diesmal auch ja in erfüllung geht und ich bekomme was ich mir gewünscht habe. Ich wollte eine Zuckerstange und nur ein bischen schokolade, weil ich dachte damit kann ich nichts falsch machen. aber komischerweise habe ich wieder nur ein paar graue socken bekommen. Was ist denn da schief gelaufen? Ich hoffe du spielst keine spielchen mit mir. Dieses Jahr möchte ich bitte ein richtiges Auto, keine Zuckerstange und keine grauen socken mehr! Grüße, Sven

Hey Santa, was fällt dir ein? Ein graues paar socken, willst du mich ärgern? ich finde das echt nicht mehr lustig, ich schreibe dir jetzt seit jahren briefe und immer bekomme ich nur ein graues paar socken! Ich hab dir sogar Kekse und Milch hingestelt gehabt, die hast du mitgenommen aber da gelassen hast du nur diese dämlichen socken! ich will sie nicht mehr sehen. Ich lass mich nicht länger von dir ärgern, in diesem Jahr wünsche ich mir gar nichts von dir, du kannst mir gestohlen bleiben. Sven

 

Hey Sven, tut mir leid dass ich dir in den letzten Jahren immer nur Socken gebracht habe, aber ich habe viel zu viel zu tun gehabt und konnte dir deine Wünsche nicht mitbringen. Ich habe deine Wunschzettel alle aufbewahrt und die bestellungen bis zu diesem Jahr behalten. du warst immer ein lieber Junge aber dein letzter Brief hat mich tief gekränkt. Aber immerhin kann ich dir dieses Jahr deinen Wunsch erfüllen, da du dir nichts gewünscht hast. Aber ich lasse dir trotzdem ein paar socken zukommen. Ich wünsche dir ein Frohes weihnachtsfest. Ich fahre jetzt übrigens nicht mehr mit dem Schlitten, ich fahre jetzt den roten Ferrari den du nicht mehr willst und lasse meine geile Assistentin mit den schicken Locken die ganze arbeit machen. Wenn sie mit einem Haus fertig ist, lasse ich sie immer ein bischen mit meiner Zuckerstange spielen während ich schokolade esse und immer dicker werde. Liebe Grüße Santa

2 Kommentare 23.12.08 20:12, kommentieren

Gedankensphäre

Ich + Gedanken - Du + Alkohol - Zeit + Arbeit = ?

Es Gilt:

Ich + Gedanken = Unglücklich

Ich - Gedanken = Glücklich

Ich + Gedanken + Du = Glücklich

Ich + Du - Gedanken = { }

Ich + Alkohol = Schlafen

Ich + Gedanken + Alkohol = -Schlafen

Arbeit - Zeit = Stress

Ich - Du - Zeit = Unglücklich

 

 

Ergebnis:

Ich + Gedanken - Du + Alkohol - Zeit + Arbeit =

Unglücklich² + Stress - Schlafen

 

14.12.08 21:25, kommentieren

und ich dachte noch dich würde ich nicht verlieren. ich dachte wenigstens du würdest bleiben. ich dachte ich müsste nicht so enden. doch es ist zu spät. es hat keinen sinn so zu leben. ich will es nicht. ich kann es nicht. und diese welt verlassen kann ich auch nicht. herr sei meiner seele gnädig und nimm sie an dich. nimm zurück was dir gehört. erlöse mich. bitte.

20.11.08 20:32, kommentieren

Abschied

Vor drei jahren dachte ich, ich wüsste wer ich bin. Vor drei jahren dachte ich, ich wüsste wer du bist. Vor drei jahren dachte ich, ich liebe dich, und vor drei jahren dachte ich es passt. Doch gesagt hab ich´s dir nie, ich konnte es nicht tun, ich wusste doch genau es führt zu nichts. Seitdem wollte ich immer nur noch weg von dir, am besten so weit wie´s irgend geht. Obwohl ich dich so liebte, konnte ich´s dir nicht gestehn. Mein Weg führte mich zu weit, er führte mich zu lang, viel zu lang im kreis. Jetzt steh ich wieder hier und frage mich, wieso nur ist denn so schwer. Doch es ist jetzt kein geheimnis mehr, ich weiß jetzt was ich will und ich weiß jetzt auch wohin. 

Heute ist es also so weit, ich mach mich auf den Weg. Es ist zeit für mich zu gehen, die zeit ist endlich reif. Ich weiß es jetzt, ich liebe dich, doch bringen tut es nichts. Sollten wir uns nicht mehr wiedersehen wünsche ich dir nur noch eins: Lebe wohl mein schatz, es hat so keinen sinn. Eine Reise endet hier, und doch ist es nur der Anfang einer anderen. Ich verspreche dir eins, ich werde an dich denken wenn ich angekommen bin.

3.11.08 19:18, kommentieren