Verkehrs-Unfall

Endlich war ich wieder zurück auf der Strasse, bereit ihr bis zum bittersüßen Ende zu folgen, egal was es kostet. Ich rase also die Straße runter, bin voller Adrenalin, liebe das Gefühl und die neue Freiheit in mir. Ich versuche dem Sonnenuntergang hinterher zu fahren aber er ist schneller als ich. Die Sonne versinkt und ein zart-weiches Schimmerlicht verbreitet sich um mich herum. Plötzlich lässt du deine grell funkelnden Scheinwerfer aufleuchten und biegst direkt vor mir auf die Strasse. Ich latsche voll auf die Bremse, das Pedal krümmt sich bis zur Schutzmatte, die Bremsen Qualmen, die Reifen quietschen über den Asphalt. Ich rutsche unaufhaltsam auf dich zu, schaffe es gerade noch hinter dir zu bleiben. Ich rege mich noch darüber auf, dass du so plötzlich vor mir auftauchst als du plötzlich voll aufs Gas trittst und losziehst. Ich bewundere plötzlich deine Art, ich versuche dran zu bleiben und haue ebenfalls voll drauf. Ich wittere meine große Chance und habe keine Lust dich zu verlieren. Wenn du immer so fährst könnte ich getrost bis an mein Lebensende mit dir die Straßen runtersausen. Du legst einen unglaublichen Speed vor und ich komm bald nicht mehr hinterher. Der Motor qualmt, das Getriebe schreit, aber du entfernst dich immer weiter. Ich gebe nicht auf und hole alles aus der Kiste raus. Bei ca 110 Metern bleibt der Abstand gleich, dann fange ich langsam wieder an aufzuholen. Du bist noch 100 Meter entfernt, 80 Meter, 70 Meter, ich komme immer näher. Ich bin mir sicher ich würde dich kriegen. Du hast keine chance zu entkommen. Du haust plötzlich auf die Bremse, schlägst das Lenkrad nach rechts und ziehst rum. Ich kann nicht mehr bremsen, klatsche dir voll aufs linke Heck und reiß dir die Rücklichter ab. Du kriegst die Abfahrt grad noch, verlässt meine Straße und schießt davon. Ich verspüre den Schlag von deinem Heck in meinem Cockpit, versuche noch zu stabilisieren aber gerate ins schleudern und stelle mich quer. Meine rechten Reifen heben plötzlich ab und ich überschlage mich bei 160 Sachen merhfach. Nach drei harten Schlägen aufs Dach und zwei zersplitterten Scheiben rutsche ich auf dem Dach den Asphalt entlang. Es blitzt und funkt wie verrückt und ich rutsche immer weiter. Als ich den Asphalt verlasse und in den Rasen schlittere überschlage ich mich abermals und lande schließlich im Graben. Karre kaputt, völlig allein im Dunkel und voll zerrissen. Du hast nur n paar Beulen und Dellen und ich habe einen Totalschaden erlitten. Wo ist da noch die Fairness? Du hättest wenigstens blinken können wenn du wusstest, dass du meine Straße verlassen wirst.

1.3.09 20:47, kommentieren

Coincidence vs Consequence

Ich wusste es. Ich wusste es schon den ganzen Tag. Ich bin aufgewacht, und ich wusste es. Ich habe geduscht, und ich wusste es. Ich habe gegessen, gewartet, mich vorbereitet, und ich wusste es. Es ist ein merkwürdiges Gefühl es zu wissen und trotzdem nicht zu reagieren. Es ist kein Zufall, es ist Bestimmung. Es ist eine Krankheit, verstehst du das nicht? Eine Krankheit. Wie Krebs. Man kann sie aufhalten, aber nur selten heilen. An manchen Tagen fühlt man sich besser und an manchen schlechter. Und wer nicht damit leben kann, der wird auch nicht damit leben. Ich habe lange nach dem Auslöser gesucht, doch auch diese Suche blieb, wie so einige andere auch, ohne Erfolg. Wenn du die Ursache finden solltest, sag mir bescheid. Ich wünschte es wäre anders. Ich wünschte es wäre einfacher. Doch diese Situation hast du zu 50% provoziert und ich zu 50% umgesetzt. Wie sollen wir hier nur raus kommen? Ich mache mir echt Gedanken. Gedanken, ja, das wusstest du bestimmt schon. Gib mir etwas Zeit, ok?

23.2.09 21:22, kommentieren

Phasenverschiebung

So ist es also wenn man zwischne Phase 4 und Phase 5 feststeckt. Kein wunder dass diese Schwankungen ständig auftauchen. Man erreicht nun mal nicht zwangläufig Phase 5. Aber jetzt erst verstehe ich es. Ich dachte immer es wäre nur theoretischer Schwachsinn aber es stimmt. Man durchläuft tatsächlich diese 5 Phasen. Leugnen, Wut und Verhandeln habe ich bereits hinter mir, deshalb steckte ich nun eine Zeit lang in der Depression fest und bin nun zwischen Depression und Akzeptanz hin und her gerissen. Es führt mich täglich an den Rand meiner Seelenstärke zwischen 4 und 5 zu wechseln. Wenn ich doch nur diese Stärke für etwas gutes verwenden könnte. Ich wäre nicht hier gäbe es sie nicht. Doch sie bringt mich nicht in Phase 5. Ich stecke fest. Dieser Phasensprung macht mich noch fertig. Ich schwanke von Tag zu Tag zwischen ihnen. Teilweise sind sogar alle 5 Phasen an einem einzigen Tag vertreten. Ich verstehe es nicht. Müsste nicht der Prozess, welcher selbst unweigerlich meine Wahrnehmung verändert hat die Voranschreitung der Phasenentwicklung bewirken? Müsste nicht die Logik einschreiten und dem Zufall ein Ende bereiten? Müsste nicht Erbarmen und Gutherzigkeit Ignoranz und Kälte besiegen können? Sind die Mächte der Psyche so ungleich verteilt? Wo kommen wir denn hin wenn die Dame nicht mal einen Bauern schlagen kann? Wenn die Phasen 1 bis 5 eine Skala sind, stehe ich bei 4,55 mit einer durchschnittlichen Abweichung von 0,3.

20.2.09 23:56, kommentieren

Wild Geese

Plötzlich war irgendetwas anders. Keine ahnung was es war, aber irgendwas war da, ich kannte es, ich hatte es schon einmal gefühlt, ich weiß es, aber ich wusste nicht was es war. Es wollte nicht verschwinden, es blieb an mir haften, es klebte an mir wie alter kaugummi in den Haaren. Und je länger es da war, um so mehr hatte ich das gefühl dass ich anfing es zu genießen. Was war es bloß, was konnte es sein, ich kam einfach nicht drauf. Es fühle sich plötzlich nicht mehr so falsch an, es war echt, es war richtig, es war so verwirrend. Was zum teufel war das bloß?

Teufel..? "Devil in Disguise Part II" Ich erinnere mich. Ich wollte es bloggen doch es bleib in den tiefen meines Laptops verborgen. Ich konnte es nicht gehen lassen, es war zu persönlich, zu real, zu... deutlich. Hm... es passte noch doch die attribute hatten sich gändert. Irgendwas stimmte doch hier nicht. 18:00Uhr? Nicht ganz.

Es gab wie immer alle phasen die es sonst auch gab.
Freude> Zweifel> Spaß> Verdrängung > Gedanken > Einschlafen.

und trotzdem, irgendwas fehlte. oder fehlte nicht, ich weiß es nicht. verwirrung.

Stichwort "The Source"
Stichwort "Leben"
Stichwort "Fate"

Verwirrung!!! Hilfe! Ich bin gedankenlos! moment... gedankenlos...?? gedankenlos... wow... und das ohne alkohol. Schöne Sache.

Vorsicht, es folgt etwas neues und nie dagewesenes!
Achtung gleich kommts!
Gleich!
Jetzt!

*Freu...*

 

16.1.09 17:22, kommentieren

Kein kommentar-kommentar

Zum Kommentar auf meinen letzten eintrag nur so viel: Hahaha...

14.1.09 17:13, kommentieren